Donnerstag, 29. November 2012

Florence and the Machine

So laaange nichts von mir gehört - ich schäme mich! Jetzt ist es aber so weit und hoffentlich komme ich mal wieder öfters dazu, euch Neues zu berichten!
Was ist in dem letzten halben Jahr passiert? Neuer Job, neue Wohnung, neues Leben? So fast. Neue Lieblingsband? Auf jeden Fall!
Florence and the Machine heißt sie. Hab einen Song auf Flux FM gehört und ihn geliebt. 'A Kiss with a Fist ist better than none' behauptet sie. Bin ich nicht vollständig einverstanden mit, aber es rockt!
Ein paar Wochen später sehe ich ein Video auf Facebook. Auf einer Dachterasse singt sie gemeinsam mit ihrem Gitarristen 'Shake it out'. Sie singt davon, wie schwierig es doch ist, mit dem Teufel auf dem Rücken zu tanzen. Hintergrund ist eine Liebesgeschichte, die zwar schön war, aber sich aufgelöst hat. Und wie dumm und blind sie doch sei, weil sie die Zukunft nicht zurücklassen kann, weil sie dieses Gewicht immer mit sich herumträgt. Der Text ist einfach super und ein guter Tipp für alle, die noch ihre Teufelchen abschütteln wollen!

Freitag, 1. Juni 2012

Etwas, das du wissen solltest

Ein Song, der zu seiner Zeit sehr gute Kritiken bekommen hat, findet man auf dem dritten Album der legendären Alanis Morisette. You oughta know wurde im Jahr 1995 veröffentlicht, als etwas verrückt-rockende Mädels mit sehr langen braunen Haaren und grünem Lippenstift einfach nur hipp waren! Heute würde ich sagen, kein Wunder ist er davon gelaufen - sowas macht ja auch Angst! Aber ich liebe sie, denn sie singt den kraftvollen, stolzen Song einer Verlassenen, für die schnell Ersatz gefunden wurde.
Also, für alle, die verlassen und ersetzt wurden: Laut aufdrehen und mitgröhlen!


Mittwoch, 25. April 2012

Ein Ring von Sara Bareilles

Alle Single Ladies, hebt mal eure Hände! Ja, klingt nach Beyonce, erinnert an ihren etwas zappeligen und doch so perfekten Tanz in ihrem Musik-Clip. Erinnert aber auch an Sex an the City und Liza Minelli, die auf der Hochzeit eine Show abzieht und singt "Put a ring on it". Wir alle wollen in ihrem Alter noch so tanzen können.

Aber es gibt noch ein tolles Cover von Sara Bareilles, das ihr euch unbedingt anhören müsst. Mir gefällt vor allem, wie die Herren von Zeit zu Zeit mit einstimmen und singen "If you liked it then you should have put a ring on it ".. Und mal ganz ehrlich - hat irgendjemand schonmal genau hingehört, was Beyonce singt? Sara Bareilles hört man zumindest zu - und es klingt dabei noch ziemlich elegant:

I got gloss on my lips, a man on my hips
Got me tighter in my Dereon jeans
Acting up, drink in my cup
I can care less what you think

I need no permission, did I mention
Don't pay him any attention
Cause you had your turn and now you gonna learn
What it really feels like to miss me

Bitteschön!

Sonntag, 15. April 2012

Fliegen ohne Fallschirm

Und schon geht es weiter mit dem Tanzen, wenn auch der Schlaf noch in meinen Augen sitzt. Es geht weiter mit einem Song, der euch wach machen soll. MIA singt "Weil ich so gerne fliege ohne Fallschirm, ein bisschen kitschig aber wir wollen ja mal nicht so sein. Das Video ist ganz gut gelungen, nimmt den Kitsch etwas raus aus dem Song. Aber Kitsch hin oder her, ab und zu braucht man so was Leichtes!
Die Band MIA war zunächst eine Schülerband, die 1997 in Berlin gegründet wurde. Glück hatte die Band, dass Sarah Kuttner ihre Mitschülerin war und sie vermittelte. Was interessant sein kann: Im Jahr 2003 veröffentlichte die Gruppe das Lied „Was es ist“. Damals war das ein Teil des Teil des Kunstprojekts ANGEFANGEN. Der Song spricht davon, dass man sich als Deutscher wieder wohl fühlen kann in Deutschland. Dafür wurden sie von der politischen Linken stark kritisiert und als nationalistisch geschimpft. Ich hab mir den Text mal angesehen:

Ich dreh' den Kopf und bin noch müde
Ich hatte eine kurze Nacht.
Lass' meine Augen zu und frag' nich':
Was hat mich um den Schlaf gebracht?
Ich fühl' dich bei mir und genieße
deine Hand in meiner Hand.
Was ich jetzt weiß und noch nicht wusste
Bin nicht mehr fremd in meinem Land.
Ein Schluck vom schwarzen Kaffee macht mich wach.
Dein roter Mund berührt mich sacht.
In diesem Augenblick, es klickt, geht die gelbe Sonne auf:

Nicht so schlimm, oder? Der Song hat anscheinend so sehr für Furore gesorgt, dass das ZDF entschlossen im Jahr 2005 hat, einen Auschnitt des Songs für die Titelmusik der Doku-Sendung 37 Grad zu verwenden.

Samstag, 14. April 2012

Yea, Elle!

So, lange nichts von mir gehört - ist einfach schrecklich, wie man den Blog vernachlässigt wenn im Leben gerade alles rund geht! Aber jetzt geht es weiter - wenn auch nur kurz denn ich bin auf dem Sprung! Und was hör ich, wenn ich es gerade eilig habe und gute Laune kriegen soll? Es ist: Yelle! Die französische Sängerin und ihre Pop-Electro Band hatten im Jahr 2006 dank ihrer MySpace-Seite den Durchbruch. Die junge Sängerin mit bürgerlichem Namen Julie wählte damals ihren Spitznamen durch die Zusammenziehung von "yeah" und "elle" (franz. "sie"). Yelle gewann durch eine Anspielung auf einen Rapper der Gruppe TTC namens Cuisiner von Bedeutung - der Song war damals "Je veux te voir", den sie selbst komponierte. Genau der richtige Song, wenn man mit einem Grinsen aus dem Haus gehen will!  Im Jahr 2007 veröffentlichte sie die Single ""A cause des garçons", die ein Cover eines 80 Jahresongs ist und in dem sie beschreibt, was ein Mädel nicht alles tut für einen Jungen (sich zum Beispiel in Nylon-Strümpfe zu zwängen). Tja, da sehr ihr mal wieder, Jungs! Der Clip zum Song ist auch ganz schön anzusehen - hierfür hat sie Tecktonik Tänzer engagiert. Also, hört Yelle und geht feiern!

Sonntag, 12. Februar 2012

Dance with somebody

Die Nachricht hört und liest man überall: Whitney Houston wurde in ihrem Hotelzimmer in Beverly Hills tot aufgefunden. Sie steckte mit ihren Musiker-Kollegen mitten in den Vorbereitungen für die Grammys, in denen sie heute hätte auftreten sollen, bis sie eines Morgens einfach nicht mehr aufwacht - mit 48 Jahren.

Alle kennen ihre Drogenprobleme, die sie nie verleugnet hat, aber genauso wenig überwinden konnte. Alle wissen, wie toll sie in den 80er und 90er Jahren gesungen hat, wie sie ihre Stimme durch Drogen und Alkohol kaputt machte. Doch es gibt nicht viele solch tollen Stimmen - deshalb werden wir sie immer in bester Erinnerung behalten.

Hier einer meiner Lieblingssongs von Whitney Houston. Hoffentlich geht es ihr jetzt, wo auch immer sie sein mag, besser als hier auf Erden.


Sonntag, 5. Februar 2012

Fetter Romantiker

And if music was the food of love
Then I'd be a fat romantic slob
Well music, it's my substitute for love..

 (Frank Turner)



Spricht er euch aus dem Herzen? Mir schon ;)

Einen wunderschönen Sonntag-Abend wünsche ich!