Montag, 14. November 2011

Bin nicht der, den du willst..

Kommen wir zu einem der Größten, der, so glaube ich, so viel Erfolg hatte, weil seine Musik vor allem ehrlich war. Bob Dylan, 1941 in Minnesota geboren, hieß eigentlich Robert Allen Zimmerman. Im Jahr 1963 nahm er zusammen mit 200.000 anderen Menschen am Civil Rights March nach Washington D.C. teil, einer der Höhepunkte der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, wo man forderte die Rassendiskriminierung zu beenden.
Viel Gefühl steckt in den Songs. In all seinen Songs. Und diesen hier finde ich besonders schön. Er singt:

You say you’re lookin' for someone
Who’ll pick you up each time you fall
To gather flowers constantly
An’ to come each time you call
A lover for your life an’ nothing more
But it ain’t me, babe
No, no, no, it ain’t me, babe
It ain’t me you’re lookin’ for, babe

Er gibt zu, dass er ihr nicht alle ihre Wünsche erfüllen kann. Oder will. Und einerseits: die Ärmste! Andererseits: da ist tatsächlich ein Mann, der seine Gefühle offen und ehrlich sagt (oder singt), auch wenn das einer Frau das Herz bricht. Und genau das ist es, was es so ehrlich macht!

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